Wärmeleitfähigkeit

Ansprechpartner:
Dipl.-Ing. Joachim Amberg

Zur Berechnung thermodynamischer Vorgänge bei der Kunststoffverarbeitung ist die druck- und temperaturabhängige Wärmeleitfähigkeit der Formmasse von großer Bedeutung. Mit der Methode der linienförmigen Wärmequelle können schnelle und relativ einfache Wärmeleitfähigkeitsmessungen an geschmolzenen und erstarrten Polymerproben durchgeführt werden. Hierbei wird über einen kalibrierten Messfinger eine definierte Wärmemenge in die Probe eingeleitet (Abb. 1). Der resultierende Temperaturanstieg wird gemessen und ausgewertet (siehe Beispiel).

 

Beispiel

 Wärmeleitfähigkeit eines unverstärkten Polypropylens (PP)

Abb. 2: Wärmeleitfähigkeit eines unverstärkten Polypropylens (PP)

Abb. 1: Messzelle zur Ermittlung der Wärmeleitfähigkeit (Schema)