Messplatz für Piezoelektrizität

Ansprechpartner:
Methode: Dr. Torsten Finnberg
Dienstleistung: PD Dr. Bernd-Joachim Jungnickel

Mehrere Polymere zeigen nach Einprägung einer remanenten elektrischen Polarisation einen Piezoeffekt, also eine Koppelung zwischen einer mechanischen Spannung und einem elektrischen Feld. Dieser Piezoeffekt findet vielfältige Anwendung als mechanischer Sensor oder Aktor. Piezoelektrische Polymere zeichnen sich hier gegenüber anorganischen Materialien durch geringes Gewicht, mechanische Flexibilität und leichte Verarbeitbarkeit aus.

Die charakteristische Größe für diesen Effekt ist der Piezokoeffizient. Der Aufbau ermöglicht die Bestimmung des Piezokoeffizienten in der d33 und d31-Geometrie durch Messung der erzeugten Ladung bei Aufprägen einer periodischen mechanischen Last im Bereich von 1 Hz - 10 kHz. Mit Hilfe des Laser-Interferometrie wird die Auslenkung der Probe bei Anlegen einer periodischen elektrischen Spannung und somit der inversen Piezokoeffizient ermittelt.

  • Piezomessplatz (Eigenbau)

 

Aufbau zur Messung der dynamischen Piezokoeffizienten d33 und d31 in direkter und inverser Methode