Infrarotmikroskopie
Kontakt:
Dr. Robert Brüll
Bei der Infrarotmikroskopie wird die Lichtmikroskopie mit der IR-Spektroskopie gekoppelt. Dies ermöglicht es, spektroskopische Informationen ortsaufgelöst zu erhalten.

Die Infrarotmikroskopie ist eine sehr leistungsfähige Methode auf dem Gebiet der Schadensanalytik. Sie erlaubt die Korrelation von lichtmikroskopisch sichtbaren Strukturen mit chemischen Veränderungen. So können beispielsweise lokale Materialoxidation, die Verteilung von Komponenten in Polymerblends, die Verteilung von Additiven und Einschlüsse analysiert werden.
Beispiel: Schwimmbadrutschgitter aus Polypropylen
Man erkennt (siehe Aufnahmen) die lokalen Materialveränderungen. An der Oberfläche ist starke Oxidation (rote bzw. grüne Bereiche) aufgetreten, während das tieferliegende Polymer kaum geschädigt ist.


Beispiel: Schadensfall an einer Installation infolge unsachgemäßen Gebrauchs
Man erkennt (siehe Aufnahmen) die lokalen Materialveränderungen. An der Rohrinnenwandung ist starke Oxidation (grüne bzw. gelbe Bereiche) aufgetreten, während das tieferliegende Polymer kaum geschädigt ist.


